
Wann immer ich Antworten auf essentielle Fragen suchte, konnte ich mich nicht mit Niedergeschriebenem oder Gepredigtem zufrieden geben. Es lag schon früh in meiner Kindheit begründet, Autoritäten anzuzweifeln, ja, kritisch zu betrachten, was mir die ein oder andere Schwierigkeit im Leben einbrachte.
Als Jugendlicher verspürte ich immer den Drang, andere Wege zu gehen. Vielleicht zum einen, um mich abzugrenzen vom Herkömmlichen und zum anderen, weil ein gewisser Pioniergeist in mir wohnt, der mich von Zeit zu Zeit seltsame Wege, ja, ganze Reisen unternehmen lässt.
Lehrbücher oder Lehrer konnten mir nichts beibringen. Tatsächlich gehe ich soweit, zu behaupten, dass nirgendwo zu keiner Zeit auf der Welt, irgendwer irgendwem was beigebracht hat. Jeder tut das selbst. Der Lehrer/das Lehrbuch sind nur die Medien dazu!
Ich musste die Dinge immer selbst in Erfahrung bringen, selbst erleben. Einfach adaptiertes Wissen war und ist mir ein Gräuel.
Natürlich nahm ich hierzu Lehrbücher und Lehrer zu Rate, aber viel bedeutender und tief greifender war für mich die Beobachtung und direkte Erfahrung meiner Umwelt. Und hierin war ich kompromisslos. Jede Antwort die ich in der Außenwelt fand, schickte ich auf Reisen durch mein Jahrmillionen altes Steuerzentrum, glich sie wieder und immer wieder mit Vergleichspunkten ab, verband sie assoziativ mit anderen Gedankensträngen, suchte Essenzen zur Reduzierung auf das Wesentliche ohne trübende Begleitelemente, manchmal in einem Jahre andauernden Prozess, bei dem immer wieder neue Informationen eindrangen, die in die jeweilige Betrachtungsweise miteinbezogen werden mussten. Wenn man drüber nachdenkt, ein unglaublich komplizierter Prozess.
Dieser Prozess findet im Stillen statt.
Wenn ihr ganz leise seid, innerlich ruhig, eure Aufmerksamkeit nur auf euren innersten Punkt richtet, könnt ihr ihn hören! Und aufgeschlossene können ihn sehen, ja fühlen. Er brummt ständig in euch, bringt euer Rückgrat vom Steiß bis zur Schädeldecke zum schwingen.
Und sieht man zu und hört hin, lernt man diesen Prozess immer mehr verstehen.
Aber halt! Dazu müsst ihr euren Verstand hin und wieder für eine Weile ausschalten. Ihr habt im Laufe der Jahre zu viele Filter eingebaut, die lassen nicht alles durch!
Wie das gehen soll? Den Verstand auszuschalten? Und bin ich dann nicht etwa verrückt?
Oh doch! Und ob ihr das seid, wenn die Filter weg sind! Aber doch nur dann, wenn der Verstand mal wieder rebelliert und sagt:
"Stopp! Alle Konzepte müssen erhalten werden, wie sie bekannt gemacht wurden! Keiner springt über die Mauer! Wachen!!!! Haltet den Geist! Er will ausbrechen! Sich befreien! WAHNSINN!!!!!!"
Denn der Verstand ist direkt mit unserem Ego verbunden, dessen erbärmlichen Tanz ich an anderer Stelle schon mal erwähnte. Lösen sich die Grenzen unseres Verstandes, lösen sich auch die Grenzen unseres Egos auf, das ohne Richtlinie, ohne Halt, ohne Rahmen, ohne Form somit sein Dasein auslöscht. Beide kämpfen wie besessen für ihre Idee von einer Realität. Sie nähren und stützen sich gegenseitig mit sich selbstrechtfertigenden Argumenten, gegenseitigem Bauchpinseln. Das Ego erklärt sich für das Maß der Dinge, weil es den Tanz bestimmt. Der Verstand, weil er das Tempo bestimmt.
Erst das Ausschalten des rationalen Verstandes, das Auflösen der Ego-Spiele führt zu wahrer, ungefilterter und ganzheitlicher Wahrnehmung.
Was ich hier schreibe ist gar nichts Neues. Ganz im Gegenteil: darauf beruht jede Meditationsform, alle sonstigen Arten der Kontemplation, jede andere Bewusstseinsreise.
Denn wir Menschen sind nun mal in der Lage unser Bewusstsein zu verändern, wir haben Millionen Mittel und Wege dazu entwickelt. Ich behaupte sogar: wir sind dazu bestimmt!
Doch tun wir’s?
Wenige tun es! Zumindest bewusst. Dieser in jedem wohnende Prozess verläuft bei den meisten nämlich im Hintergrund. Und diesen kann man ganz schnell klar machen, dass jedes Verlassen des Verstandes-Highways grundsätzlich krank, ja gefährlich sein muss.
Ich für meinen Teil konnte die Erfahrung machen, dass mit jedem Male, an dem ich die gewöhnlichen Bahnen unserer Realitätsvorstellungen verließ, mit größerer Bewusstheit, größerem Verständnis, ja: mehr Verstand zurückkam. Ganz ähnlich geht es wohl Astronauten im All, wenn sie diese herrliche blaue Kugel sehen und ihre eigene Bedeutungslosigkeit, aber große Sinnhaftigkeit in den Abläufen des Universums erkennen.
Wenn ihr sie fragt, wie sie es beschreiben würden, würde es mich nicht wundern, wenn einige es als "Gnade" beschrieben. Denn das muss es wohl sein: ein gnadenvolles Erlebnis.
Und die Reise der Menschheit Richtung Zukunft beginnt meiner Meinung nach genau hier!
Das Nutzen unseres Hirnes sollte nicht nur intellektueller Maßlosigkeit dienen, die sich selbst genügt! Das Hirn ist dazu da, es zu benutzen und nicht nur, um Wissen zu verwalten.
Es ist so wahnsinnig schnell! Keine Ahnung, warum die meisten ihm zu Fuß folgen wollen?!
Wir haben im Laufe der Existenz Millionen Male unser Bewusstsein verändert. Mal für einen Moment, mal in der gesamten Menschheit! Dies geschah unbewusst! Wir bemerkten es nicht.
Heute beginnen wir diesen Umstand langsam zu realisieren. Ein Grund mehr, sich klar zu machen, dass ab nun jeder neue Schritt nur bewusst erfolgen kann.
Nun, wenn es notwendig und unabwendbar ist, dass der Mensch eine neue Ära seiner Daseinsform erreicht, wäre es vielleicht von Vorteil, etwas geübter im Umgang mit unserem bio-elektronischen Multi-Dimensionen-Hyperspeed-Shuttle zu sein.
Also, seid mal für einen Moment leise und hört, wie eure Triebwerke hochfahren. Verlasst die irdischen Grenzen eures Verstandes für einen Moment, ignoriert euer Ego, lasst es wüten. Wenn ihr nicht hinhört, bleibt es ungehört! Niemand ist, außer euch!
Und dann.....
(c) davoice
Als Jugendlicher verspürte ich immer den Drang, andere Wege zu gehen. Vielleicht zum einen, um mich abzugrenzen vom Herkömmlichen und zum anderen, weil ein gewisser Pioniergeist in mir wohnt, der mich von Zeit zu Zeit seltsame Wege, ja, ganze Reisen unternehmen lässt.
Lehrbücher oder Lehrer konnten mir nichts beibringen. Tatsächlich gehe ich soweit, zu behaupten, dass nirgendwo zu keiner Zeit auf der Welt, irgendwer irgendwem was beigebracht hat. Jeder tut das selbst. Der Lehrer/das Lehrbuch sind nur die Medien dazu!
Ich musste die Dinge immer selbst in Erfahrung bringen, selbst erleben. Einfach adaptiertes Wissen war und ist mir ein Gräuel.
Natürlich nahm ich hierzu Lehrbücher und Lehrer zu Rate, aber viel bedeutender und tief greifender war für mich die Beobachtung und direkte Erfahrung meiner Umwelt. Und hierin war ich kompromisslos. Jede Antwort die ich in der Außenwelt fand, schickte ich auf Reisen durch mein Jahrmillionen altes Steuerzentrum, glich sie wieder und immer wieder mit Vergleichspunkten ab, verband sie assoziativ mit anderen Gedankensträngen, suchte Essenzen zur Reduzierung auf das Wesentliche ohne trübende Begleitelemente, manchmal in einem Jahre andauernden Prozess, bei dem immer wieder neue Informationen eindrangen, die in die jeweilige Betrachtungsweise miteinbezogen werden mussten. Wenn man drüber nachdenkt, ein unglaublich komplizierter Prozess.
Dieser Prozess findet im Stillen statt.
Wenn ihr ganz leise seid, innerlich ruhig, eure Aufmerksamkeit nur auf euren innersten Punkt richtet, könnt ihr ihn hören! Und aufgeschlossene können ihn sehen, ja fühlen. Er brummt ständig in euch, bringt euer Rückgrat vom Steiß bis zur Schädeldecke zum schwingen.
Und sieht man zu und hört hin, lernt man diesen Prozess immer mehr verstehen.
Aber halt! Dazu müsst ihr euren Verstand hin und wieder für eine Weile ausschalten. Ihr habt im Laufe der Jahre zu viele Filter eingebaut, die lassen nicht alles durch!
Wie das gehen soll? Den Verstand auszuschalten? Und bin ich dann nicht etwa verrückt?
Oh doch! Und ob ihr das seid, wenn die Filter weg sind! Aber doch nur dann, wenn der Verstand mal wieder rebelliert und sagt:
"Stopp! Alle Konzepte müssen erhalten werden, wie sie bekannt gemacht wurden! Keiner springt über die Mauer! Wachen!!!! Haltet den Geist! Er will ausbrechen! Sich befreien! WAHNSINN!!!!!!"
Denn der Verstand ist direkt mit unserem Ego verbunden, dessen erbärmlichen Tanz ich an anderer Stelle schon mal erwähnte. Lösen sich die Grenzen unseres Verstandes, lösen sich auch die Grenzen unseres Egos auf, das ohne Richtlinie, ohne Halt, ohne Rahmen, ohne Form somit sein Dasein auslöscht. Beide kämpfen wie besessen für ihre Idee von einer Realität. Sie nähren und stützen sich gegenseitig mit sich selbstrechtfertigenden Argumenten, gegenseitigem Bauchpinseln. Das Ego erklärt sich für das Maß der Dinge, weil es den Tanz bestimmt. Der Verstand, weil er das Tempo bestimmt.
Erst das Ausschalten des rationalen Verstandes, das Auflösen der Ego-Spiele führt zu wahrer, ungefilterter und ganzheitlicher Wahrnehmung.
Was ich hier schreibe ist gar nichts Neues. Ganz im Gegenteil: darauf beruht jede Meditationsform, alle sonstigen Arten der Kontemplation, jede andere Bewusstseinsreise.
Denn wir Menschen sind nun mal in der Lage unser Bewusstsein zu verändern, wir haben Millionen Mittel und Wege dazu entwickelt. Ich behaupte sogar: wir sind dazu bestimmt!
Doch tun wir’s?
Wenige tun es! Zumindest bewusst. Dieser in jedem wohnende Prozess verläuft bei den meisten nämlich im Hintergrund. Und diesen kann man ganz schnell klar machen, dass jedes Verlassen des Verstandes-Highways grundsätzlich krank, ja gefährlich sein muss.
Ich für meinen Teil konnte die Erfahrung machen, dass mit jedem Male, an dem ich die gewöhnlichen Bahnen unserer Realitätsvorstellungen verließ, mit größerer Bewusstheit, größerem Verständnis, ja: mehr Verstand zurückkam. Ganz ähnlich geht es wohl Astronauten im All, wenn sie diese herrliche blaue Kugel sehen und ihre eigene Bedeutungslosigkeit, aber große Sinnhaftigkeit in den Abläufen des Universums erkennen.
Wenn ihr sie fragt, wie sie es beschreiben würden, würde es mich nicht wundern, wenn einige es als "Gnade" beschrieben. Denn das muss es wohl sein: ein gnadenvolles Erlebnis.
Und die Reise der Menschheit Richtung Zukunft beginnt meiner Meinung nach genau hier!
Das Nutzen unseres Hirnes sollte nicht nur intellektueller Maßlosigkeit dienen, die sich selbst genügt! Das Hirn ist dazu da, es zu benutzen und nicht nur, um Wissen zu verwalten.
Es ist so wahnsinnig schnell! Keine Ahnung, warum die meisten ihm zu Fuß folgen wollen?!
Wir haben im Laufe der Existenz Millionen Male unser Bewusstsein verändert. Mal für einen Moment, mal in der gesamten Menschheit! Dies geschah unbewusst! Wir bemerkten es nicht.
Heute beginnen wir diesen Umstand langsam zu realisieren. Ein Grund mehr, sich klar zu machen, dass ab nun jeder neue Schritt nur bewusst erfolgen kann.
Nun, wenn es notwendig und unabwendbar ist, dass der Mensch eine neue Ära seiner Daseinsform erreicht, wäre es vielleicht von Vorteil, etwas geübter im Umgang mit unserem bio-elektronischen Multi-Dimensionen-Hyperspeed-Shuttle zu sein.
Also, seid mal für einen Moment leise und hört, wie eure Triebwerke hochfahren. Verlasst die irdischen Grenzen eures Verstandes für einen Moment, ignoriert euer Ego, lasst es wüten. Wenn ihr nicht hinhört, bleibt es ungehört! Niemand ist, außer euch!
Und dann.....
(c) davoice
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